Mrz28

Acht Prozent der Flächen der Schweizer Alpen sind in Bewegung!

In Braunwald ist die permanente Geländebewegung ein geologisches Erbe und dauert – wie wir heute wissen –  schon Zehntausende von Jahren an. Vergleichbare Bewegungen kommen in den Schweizer Alpen häufig vor.

Braunwald

Braunwald: von den Geländebewegungen geformte Landschaft unter dem Hanenbüel

Seit über hundert Jahren werden in Braunwald Kriechbewegungen beobachtet. Erstmals bemerkt wurde der instabile Untergrund beim Bau des grossen Hotels vor dem ersten Weltkrieg. Im alltäglichen Leben merkt die Bevölkerung allerdings nichts davon. Erst über längere Zeit wird das geologische Phänomen wahrgenommen, z. B. an Rissen in Fassaden oder leicht geneigten Fussböden. Bei grösseren Ereignissen, die etwa alle 20 bis 30 Jahre stattfinden können, sind z. B. 1999 in Teilgebieten von Braunwald und auch im Tal grössere Schäden entstanden.

Braunwald Hauptabriss des Rutschgebiets

Übersichtskarte Braunwald: orange Umgrenzung des Rutschgebiets mit alter Hauptabrisslinie in Rot

Die geologische Situation

Verschiedene Schichten aus der letzten Eiszeit liegen wie bei einer Cremeschnitte übereinander auf hartem Fels. Diese ≪Cremeschnitte≫ umfasst eine 10 bis 100 m mächtige, kriechende Masse von etwa 3,5 Quadratkilometern; ein Gebiet, das vom Seblengrat zum Brummbach respektive bis zum Schwettiberg / Höcheli (siehe Übersichtskarte) reicht. Sie besteht aus verwittertem und von mehreren Eiszeiten überprägtem Felsmaterial, Kalken und Sandkalken aus dem Gebiet der Eggstöcke. Darin eingeschlossen sind Schichten von sogenanntem ≪blauem Lehm≫, der für die Bewegung am meisten verantwortlich ist. Das Gemisch aus dunkelgrauen Schieferplättchen und graubläulich schillerndem Lehm ist durch die Jahrtausendelange Beanspruchung aus alpinem Opalinuston entstanden. Aufgeschlossen ist der Opalinuston bei der Bergstation der Sesselbahn am Seblengrat.

Geologisches Profil Braunwald

Geologisches Übersichtsprofil Vorder Eggberg – Teufrus (Schindler 1982)

Die Braunwalder begegnen den Problemen mit dem unruhigen Untergrund, seit sie die ersten Bauten auf der Terrasse errichteten. Die spezielle Rolle des Grundwassers wurde früh erkannt wie die zahlreichen, mit Steinpackungen verfüllten Stollensysteme zeigen.

Umfangreiche Untersuchungen nach den Ereignissen 1979/80 unter dem Hotel Bellevue / Feuerwehrdepot zeigten, dass die Geländebewegung nur mit einer möglichst vollständigen Abdrainierung des Grundwassers bis hinab zur Basisgleitfläche in rund 16 Meter Tiefe den Kriechprozess wesentlich verlangsamen kann. Zudem wurde klar, dass der Gleithorizont aus einer Lehmschicht besteht, die sehr schlechte Reibungseigenschaften hat. Dies und das Grundwasser machen es erst möglich, dass sich eine derart grosse Lockergesteinsmasse auf der erstaunlich flachen Ebene (12 bis 15 Grad) überhaupt bewegen kann.

 

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Nov01

Die «Chöpfi» ist ein Aufschluss von Sandstein aus der Oberen Süsswassermolasse. Sie besteht aus verschiedenen Ausgangsgesteinen wie Mergel, vereinzelten Nagelfluhbändern und Sandstein. Der Sandstein bei der Chöpfi entstand vor rund 15 Millionen Jahre aus tertiären Ablagerungen. Das Besondere an dieser Stelle sind die auffälligen Sandknauer, die wie Köpfe aus dem Boden herausragen. Bei der Ablagerung wurden die einzelnen Sandkörner mit kalkigem Ton oder mit härterem Kalk verbunden. Im Laufe der Jahrmillione verwitterte der Sandstein; die weicheren Stellen erodierten und wurden ausgeschwemmt, die härteren bildeten die Köpfe, die dem Ort den Namen gaben.

Chöpfi in Winterthur © wintipix.com

Seit Generationen ist die Chöpfi ein beliebtes Ausflugsziel am Stadtrand von Winterthur. Die Chöpfi erreicht man z.B. vom Ausgangspunkt Schützenweiher auf einem gemütlichen 1 1/2 stündigen Spaziergang oder direkter vom Strickhof Wülflingen.

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Okt11

Wo müssen wir den nördlichsten Ausläufer der Alpen suchen? Die rote Zahnradbahn verrät es! Es ist der Luzerner Hausberg, der Pilatus.

Pilatus

Pilatus, © Pilatus-Bahnen

Kein Berg des nördlichen Voralpenbogens steht so markant da wie der Pilatus am Vierwaldstättersee. «Gebrochener Berg» (fractus mons) nannte man früher den Pilatus mit seinen wild zerklüfteten Felswänden. Als Kalkschuppe steht er am geologischen Alpenrand, der sich quer durch den Vierwaldstättersee erstreckt und mit seinen Voralpenseen einige der schönsten Schweizer Landschaften bildet.

Die Gesteine des Pilatus bestehen aus Sedimenten der Kreidezeit und des Paläogens. So wurden die Kalke in einem Meer gebildet, das zwischen dem Aare- und Gotthardmassiv lag. Muscheln, Austern, Ammoniten, Seeigel-Trümmer und Meerschnecken, die man heute versteinert im Fels findet, geben darüber Auskunft, wann, wo und wie die Schichten des Berges entstanden sind.
Die Wölbungen und Mulden der Gesteinsschichten sind Indizien für eine Schiebung, die den einstigen Meeresgrund zu mächtigen Falten auftürmte und die man als Decken bezeichnet.

pilatus_geologie_falten

An der Ostflanke Richtung Luzern zeigt der Pilatus in seinem Profil fünf Falten die alle gegen Norden neigen.

So ist denn die ganze Alpenkette vom Säntis bis zum Thunersee über das Aaremassiv ins Molassemeeer geschoben worden und deckt einen Teil der Schweiz zu. Das Pilatusmassiv gehört mit seinen Ausläufern (Bürgenstock, Rigihochfluhkette) zur helvetischen Randkette und bildet den Stirnbereich der Drusberg-Decke, einer Teildecke des helvetischen Deckensystems.

Wie die Geologie so ist auch die Geschichte spektakulär, wie wir aus einem früheren Blog –  Der weltberühmte Drachenstein von Luzern – wissen. Hier soll im Mittelalter ein heilbringender Drache und etliche Geister gehaust haben. Und im ehemaligen Pilatus-See lungert gar die rastlose Seele des römischen Feldherrn Pontius Pilatus!

Für die Herbstwanderer:
>> Wanderroute auf den Pilatus
>> Gipfeltour Pilatus

 

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Okt04

Im sprichwörtlichen Sinn die Nadel im Heuhaufen gefunden haben 2006 die Berufsstrahler Franz von Arx, der Urner und Paul von Känel, der Berner Oberländer. Als der Fund gehoben wurde war auch Elio Müller, der Göttibub von Franz von Arx im Team dabei. Dem voraus gingen 20 Jahre harte Arbeit in meist unwirtlichem Gelände. So spürten sie Kluft um Kluft am Planggenstock auf. Ein weisses Quarzband im Felsen oder kleine, rötliche Fluorite auf der Oberfläche haben die Suche geleitet und wo genügend Anzeichen vorhanden waren, da wurde gegraben.

Schatzsuche  am Planggenstock, © kristallkeller.ch

Schatzsuche am Planggenstock, © kristallkeller.ch

Der grösste Fund seit 400 Jahren ist heute im Naturhistorischen Museum Bern zu bewundern. Der Schatz vom Planggenstock ist eine der bedeutendsten Kristallfunde des Alpenraums. Dort liegen fast zwei Tonnen Bergkristalle von seltener Schönheit. Das Kernstück ist eine 300 Kilogramm schwere Kristallgruppe mit einem 107 Zentimeter langen zentralen Kristall.

Groesste Kristallgruppe vom Planggenstock © NMBE

Grösste Kristallgruppe vom Planggenstock mit einer 107 cm langen Spitze © NMBE

Tiefengletscher, Planggenstock, Sandbalm, Pfaffensprung, an diesen vier Orten wurden in den vergangenen 400 Jahren sensationelle Kristallfunde gemacht. Sie alle liegen im Kanton Uri. Sie liegen auf einer von Südwesten nach Nordosten verlaufenden Linie im zentralen Aaregranit des Aarmassivs. Dieser Granit ist bekannt für grosse Klüfte und eine Vielfalt an Mineralien.

Die Funde der drei Kristallsucher am Planggenstock beim Göscheneralpsee sind historisch. Die drei Strahler haben seitdem rund 80 Tonnen Material aus der steilen Wand geholt. Der Stollen, der den Quarzadern und grossen Hohlräumen folgt, ist sehr ausgedehnt und dringt heute über 50 Meter tief in den Fels ein. So gross sind keine 10 Kluftsysteme in den Alpen zusammen mit der längsten Quarz-Kristallspitze von 107 cm. Solche Riesen findet man in den Alpen äusserst selten. Was die Kristalle vom Planggenstock aber definitiv zu Schätzen macht, ist die Grösse kombiniert mit der perfekten Form und einem bemerkenswerten Glanz bei absoluter Durchsichtigkeit.

Strahlerglueck am Planggenstock    Von Arx und von Känel am Planggenstock © NMBE

v.l.n.r.: Strahlerglück am Planggenstock, © rauchquarz.ch; die Strahler Franz von Arx und Paul von Känel bergen einen Riesenkristall, © NMBE

 

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Aug02

Die Legende verbindet mit der Rütliwiese im Herzen der Schweiz den Bund der drei Urkantone Uri, Schwyz und Unterwalden sich gegenseitig Hilfe gegen fremde Herrscher zu leisten. Dies soll 1291 geschehen sein. Es verkörpert das urschweizerische Ideal von Selbstbestimmung, Selbstverteidigung und Demokratie. Das Rütli ist und bleibt Aufhänger, Dreh- und Ankerpunkt der nationalen Identität, denn die Schweiz versteht sich als “Willensnation”; sie bildet weder ethnisch, sprachlich noch religiös eine Einheit. Im Jahr 1860 kaufte die Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft die Wiese und schenkte sie der Schweizerischen Eidgenossenschaft «als unveräusserliches Nationaleigentum».

rütliwiese Fresko: Rütlischwur in der Tellskapelle

Links: Rütliwiese geschmückt für den Nationalfeiertag; Rechts: der Rütlischwur, Fresko der Tellskapelle

1291 war ein Jahr unter vielen

Einigkeit über das Gründungsjahr bestand lange nicht. Das Thema kam Ende der 1880-er Jahre wieder aufs Tapet, als sich nämlich Bern, die neue Bundesstadt der modernen Schweiz, anschickte, 1891 den 700. Jahrestag ihrer Stadtgründung von 1191 zu feiern. Die katholischen Innerschweizer Kantone störten sich an der eigenmächtigen Feier in der reformierten Bundesstadt. Sie forderten auch eine nationale Gründungsfeier. Die Konkurrenz von gleich drei Gründungsjahren – 1291, 1307, 1315 – machte die Terminierung allerdings schwierig. Die Mehrheit der liberalen Kantone votierte schliesslich für Schwyz und 1291. Im inoffiziellen Auftrag des Bundesrates formulierte der Zürcher Historiker, Wilhelm Oechsli, 1891 die Entstehungsgeschichte der alten Schweiz neu und erklärte die Schwyzer Urkunde von 1291 zum «Stiftungsbrief der schweizerischen Eidgenossenschaft».

Violà! Aber wieso der 1. August?

Seit dem frühen 20. Jahrhundert ist das Jahr 1307 als Datum des Rütlischwurs immer mehr in den Hintergrund getreten und der 1889 begründete Schweizer Bundesfeiertag am 1. August – aufgrund der Datierung des Bundesbriefs von 1291 – setzte sich immer mehr durch. Seit 1994 ist der 1. August als Schweizer Nationalfeiertag gesamtschweizerisch auch zum arbeitsfreien Tag erhoben worden!

Rütliwiese und Seelisberg dahinter die Urner-Bergkulisse

Rütliwiese und Seelisberg dahinter die Urner-Bergkulisse

Auch für Geologen ist die Landschaft um die Rütliwiese ein Leckerbissen.

 

Zwischen Mythen, Fronalpstock und den Urner Alpen liegen Verwerfungen und Aufschichtungen aus der kontinentalen Frühzeit. Zu beiden Ufern des Urnersees lassen sich diese massiven Verbiegungen der Gesteinsschichten mit ihren Rissen und Klippen gut erkennen. Die Erdgeschichte erklärt sich hier ohne Worte, das genaue Hinsehen reicht! Wirklich?

Die ältesten überlieferten Zeichnungen zum Gebirgsbau des nördlichen Kantons Uri wurden vom angehenden Arzt Johannes Scheuchzer und dem italienischen Graf Luigi Fernando Marsigli angefertigt. Der berühmtere Bruder von Johannes Scheuchzer, der Universalgelehrte und Fossilienkundler Johann Jakob Scheuchzer übernahm die Darstellungen.

Die Deutung dieser Phänomene liest sich wie folgt:

“Das Zeugnis der Sünd-Fluth ist in die harteste Felsen eingeschrieben; Beschaue die in ordentliche Lager (Schichten) getheilte, und aus denselben gleichsam aufgebaute Berge, so sind sie augenscheinlich von irdischen Theilen entstanden, welche durch eine sehr hohe Wassersäule sich anfaenglich gesetzet, so dann aber wieder gebrochen und aufgehoben worden.”

Geologie des Urnersees von Johann Jakob Scheuchzer

Geologie des Urnersees von Johann Jakob Scheuchzer

Die gebankten Kalkablagerungen wurden richtigerweise als Ablagerungen in tiefem Wasser gedeutet, welche später verformt und gehoben wurden. Diese aus der Naturbeobachtung abgeleitete Interpretation wurde zu jener Zeit entsprechend der damaligen Weltanschauung in einen Zusammenhang mit der biblischen Sintflut gebracht.

Der Urnersee und das Rütli sind wahrlich mystische Orte!

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Jul12

Es sind die Iberger Klippen im Kanton Schwyz, die uns einen geologisch gerafften Einblick gewähren. Sie sind deshalb so besonders, weil dort Relikte aus ganz verschiedenen Decken und Ablagerungsräumen erhalten sind. Klippen werden sie genannt, weil sie nicht einmal mehr unter sich zusammenhängen.

Wenige Kilommeter umfasst die Wanderung von den Drei Schijen über das Mördergruebi zum Roggenstock – eine Wanderung von Klippe zu Klippe, von Europa (Helvetikum) über zwei Ozeane (Penninikum) nach Adria-Apulien (Ostalpin) – und dies alles vor der Haustür.

Roggenstock  Wanderrout-Roggenstock2

v.l.n.r.: Roggenstock; Wanderroute von einer Klippe zur nächsten, d. h. von den Drei Schijen über das Mördergruebi zum Roggenstock

Die ältesten Gesteine finden wir am Roggenstock, bei den Drei Schijen, im Mördergruebi und auf den Mythen. Sie entstanden vor 100 bis 220 Millionen Jahren. Graue Dolomite ähnlich dem Kalkstein, helle Kalke, rote Radiolarite, die Kieselgesteine der Tiefsee zusammen mit Ophiolithen und erkalteter Kissenlava sind die wichtigsten Vertreter.

In zwei vereinfacht dargestellten Schemata können wir die tektonische Entwicklung vom Meer auf den Roggenstock nachvollziehen:

Roggenstock_UrtektonikRoggenstock Deckenbildung

Die tektonische Situation am Roggenstock selbst, diese gilt auch für die anderen Klippen, und der generelle Deckenbau der Klippen ist nachfolgend dargestellt.

Tektonik des Roggenstocks   Grafik zur Veranschaulichung der Iberger Klippe

Zusammenfassend können wir festhalten: Die in der Tethys abgelagerten Gesteine wurden bei der Gebirgsbildung stark verformt. Es bilden sich einzelne Gesteinsschollen, sogenannte Decken. Die Gesteine der einzelnen Ablagerungsräume werden weiter in Decken unterteilt und sind die Decken sehr klein, redet man von Schuppen. Nachfolgend aufgelistet sind die sieben Decken, die am Roggenstock zu finden sind (I zuunterst, VII zuoberst).

Gesteinsabfolgen Roggenstock

Lassen wir den Berggeist, der auch Namensgeber für die Mineralquelle, die eine stark schwefelhaltige Quelle ist und mancherlei Gebresten heilen soll, das letzte Wort sprechen:

“Über Kater und andere Geister wird sicher nur der Berggeist Meister.
Verblühende Frauen malens Gesicht, Sie kennen leider den Berggeist nicht.
Komm schöne Frau und trinke, dann brauchst du keine Schminke.
Gesunde, die über den Berggeist spotten, sieht man als Kranke zur Quelle trotten.
Adler, Hirsch und Sihlforellen sind blutsverwantde Trinkgesellen.
Solls Dir wohl wie diesen sein, schenk ein Gläschen Berggeist ein.
Ohne Berggeist welkt die Kraft, dagegen hilft kein Gerstensaft!”

>> Geologischer Wanderweg Roggenstock

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Jun07

im Berner Oberland in den Berner Alpen?

Die Berner Alpen zwischen dem Berner Oberland im Kanton Bern und dem Rhonetal im Kanton Wallis gehören zu den Westalpen und bilden eines der imposantesten Gebirgsmassive der Alpen. Sie sind stark vergletschert und führen die längsten Eisströme, den Aletsch- und Fieschergletscher. Der höchste Gipfel, ganz im Berner Oberland, ist das Finsteraarhorn mit einer Höhe von 4274 Metern. Das Panorama, fotografiert von Stefan Czurda, offenbart das Grandiose dieser Landschaft.

Panorama Berner Oberland, © Dr. Stefan Czurda

Viertausender des Berner Oberlands, © Dr. Stefan Czurda

Wie steht es um die Geologie?

Die Berner Hochalpen sind ein Teil des Aarmassivs und bestehen aus ortsansässigem, sogenanntem autochthonem Kristallin, d.h. weitgehend aus Aaregranit, metamorphen AmphibolitenGneisen und Schiefern also.

Geologische Karte Berner Alpen

Geologische Karte Berner Alpen

Im Nordwesten ist dem Aarmassiv ein Mantel von Jura-Kalk (auf der Karte in blauen Farbtönen eingefärbt) vorgelagert, der durch Druck von Süden steil aufgestellt, und auf den zum Teil das Kristallin überschoben ist.

Dieser Kalkmantel bildet eine Reihe von markanten Gipfeln, vom Wetterhorn im Osten über den Eiger zur Blüemlisalp und weiter über das Doldenhorn und das Balmhorn bis zum Gemmipass im Westen. Er ist zusammen mit dem aufgeschobenen Kristallin, so der Jungfrau, des Finsteraarhorns und weiteren Gipfeln das eigentliche Schaustück der Berner Alpen, eine riesige Mauer von 50 km Länge, mit Eiger, Mönch und Jungfrau als Kernstück.

Finsteraarhorn, © Wikimedia

Finsteraarhorn, © Wikimedia

>> Berner Oberland
>> Natural Switzerland

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