Jun12

Eine Tageswanderung mit tollem Panorama führt von Rougemont aus zur Bergstation Videmanette, erreichbar auch mit der Seilbahn, dann um die Alp La Pierreuse nach Chateau-d’Oex.

Die Wanderung vom Panoramaberg Videmanette hoch über Rougement hinunter nach Château-d’Oex  © transpiree.com

Die Wanderung vom Panoramaberg Videmanette hoch über Rougement hinunter nach Château-d’Oex  © transpiree.com

La Pierreuse heisst die Alp im Talkessel, die im Westen vom Rocher du Midi, im Süden von den weissen Kalkwänden der Gummfluh und im Osten vom Le Rubli eingegrenzt wird. Die Alp ist so steinig wie die umgebenden Berge und wurde nach den grossen Geröllkegeln benannt, die sich am Fusse der hohen Felswände finden.

Einst, so weiss eine Sage zu berichten, sei diese Alp besonders reich und grün gewesen, bis ein Bergsturz nach einer Untat des Jungsenns sie verwüstete. Heute ist La Pierreuse das grösste Naturschutzgebiet der Romandie und eine Landschaft von nationaler Bedeutung mit typischem Voralpen-Charakter: Felsengebiete, alpine Rasen mit reicher Flora, Flachmoore, Tannen, Fichten und vereinzelt Laubwald.

Wanderkarte für das Gebiet d'Enhaut

Wanderkarte für das Gebiet d’Enhaut

Diese Voralpen-Landschaft erstreckt sich auf mittlerer Höhe von der Bergkette der Gummfluh bis zu jener des Pic Chaussy und umfasst ein Schutzgebiet von 34 km². Die Landschaft ist von wilder Natur. Hier gibt es sie noch die seltenen Wildtierarten wie Steinbock, Gämse, Murmeltier, Königsadler, Luchs und Birkhuhn.

Château-d’Oex ist ein charmantes Dorf und begeistert mit seiner 1883 erbauten Eisenbrücke, die älteste Hängebrücke der Westschweiz.

Weitere ungeahnte Wandermöglichkeiten bietet der Regionale Naturpark Gruyère Pays-d’Enhaut ein 500 km² grosses Gebiet zwischen den Städten Bulle, Montreux und Gstaad.

Kommentar schreiben/lesen

Mai15

Die Wanderung startet im Mineraliendorf Binn im Herzen des Landschaftsparks Binntal. Der Weg führt hinunter zum Weiler Ze Binne und zur Twingischlucht, einst Kernstück der Handelsroute von Grengiols nach Binn und weiter über den Albrunpass nach Italien. Bereits in vorgeschichtlicher Zeit war die Schlucht ein schwierig passierbarer Abschnitt. Noch heute sind die Spuren der alten Römerstrasse sichtbar.

Im Jahr 1938 fuhr das erste Postauto durch die Twingi nach Binn. Aber erst 1964 mit dem Bau des zwei Kilometer langen Strassentunnels wurde Binn ganzjährig erreichbar.

Die Twingistrasse wurde vom IVS, Inventar historischer Verkehrswege der Schweiz als Baudenkmal von nationaler Bedeutung eingestuft. Mit ihren Begrenzungsmauern, Entwässerungsrinnen und Tombinos (Schächte für die unterirdische Wasserabfuhr), sowie den Tunnels und der ungeteerten Fahrbahn ist sie ein wichtiges Beispiel historischen Strassenbaus, welches das Landschaftsbild prägt und den Pioniergeist vergangener Generationen verdeutlicht. Deshalb hat der Landschaftspark Binntal in Zusammenarbeit mit den Gemeinden Binn und Ernen die historische Fahrstrasse durch die Twingi saniert.

Twingischlucht © Eddy Agten

Twingischlucht © Eddy Agten

Am anderen Ende der Wanderung ist Grengiols, berühmt wegen seinen einmaligen Wildtulpen, die jeweils im Mai auf einigen Äckern blühen. Die Tulpe von Grengiols wächst seit unbekannter Zeit in den Roggenfeldern rings um das Dorf und ist die einzige in der Schweiz endemische wildlebende Tulpenart. Im Dorf Grengiols nennt man die Tulpe “Römertulpe”.

Als eigentlicher Entdecker und Erstbeschreiber der Grengiertulpe gilt der Botaniker Eduard Thommen. Er hat 1945 die zwei bisher bekannten Formen der Grengiertulpen erstmals beschrieben. In älteren Dokumenten wurde noch eine rote Form beschrieben. Erst 2004 konnten Glur & Glenz diese rote Tulpe als dritte verschollene Unterform der Grengiertulpe bestätigen. Die rein gelbe Form ist die häufigste, die gelb-rotgestreifte Form ist gefährdet und die ganz rote Form ist extrem selten.

Tulipa grengiolensis, Grengiols/Wallis/Schweiz © Hans Stieglitz CC BY-SA 3.0

Tulipa grengiolensis, Grengiols/Wallis/Schweiz © Hans Stieglitz CC BY-SA 3.0

Das Züchten der Grengiertulpe ist schwierig. Dies haben sogar die holländischen Profi-Tulpenzüchter bestätigt. Auch die botanischen Gärten von Genf und Basel haben grosse Mühe, die Grengiertulpe zu vermehren.

Eine tolle Frühlingswanderung – ein Ausflug ins Goms lohnt sich:

Geführte Tulpenrundgänge in Grengiols
→ Wanderroute: Grengiols – Twingischlucht – Binn

Kommentar schreiben/lesen

Okt10

Der “Schnüerliweg” in der Südwand der Churfirsten verläuft direkt unterhalb der Südwände des Hinderrugg, Schibenstoll bis zum Zuestoll und bietet atemberaubende Blicke auf den Walensee, die Churfirsten und die Alpen. Er ist nach dem nur 50 cm breiten und 30 Meter langen Felsband unterhalb des Schibenstoll benannt. Nur Wanderer mit sehr guter Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sollten sich auf den Schnüerliweg begeben. Es handelt sich hierbei um einen alten Jägerpfad.

Für eine Rundwanderung ab Walenstadtberg besteht die Möglichkeit des Aufstieges über den Sitzstein, unter der Südwand des Brisi hinauf zur Paliis Nideri. Dies ist der Sattel zwischen Brisi und Zuestoll. Der Zuestoll muss auf der Nordseite umwandert werden, denn seine Südseite ist nur für Kletterer mit Ausrüstung. Dazu muss man etwa 300 Höhenmeter hinunter und wieder hinauf um zum Sattel zwischen Zuestoll und Schibenstoll zu gelangen, wo dann der eigentliche Schnüerliweg beginnt.

Ein Teilstück des Schnüerliwegs mit Sicht auf den Walensee © hikr

Ein Teilstück des Schnüerliwegs mit Sicht auf den Walensee © hikr

 Der Schnüerliweg entlang dem Hinterrugg, Schibenstoll, Zuestoll bis zum Brisi

Der Schnüerliweg entlang dem Hinterrugg, Schibenstoll, Zuestoll bis zum Brisi

Der Schnüerlieweg hoch über dem Walensee

Der Schnüerlieweg hoch über dem Walensee

Die Churfirsten sind eine Kette relativ junger Kalksteinerhebungen

 

Die Namengebung ging vom Kloster St. Gallen aus. Die erste Karte von J. J. Bühler von 1784 enthält die Bezeichnung “Die VII Churfürsten”. Diese Namensform überwiegte noch im 19. Jahrhundert. Erst die Eschmann-Karte von 1854 entschied sich für “Churfirsten”.

Im Norden laufen die Churfirsten in flachen Bergrücken ins Toggenburg aus. Südwärts fällt die Kette fast senkrecht bis Walenstadtberg ab und weiter zum Walensee auf 419 m ü. M.. Modulliert wurde die felsige Südflanke durch den Rheingletscher in der Würmeiszeit.

Die Churfirsten © A. Heim gemeinfrei

Die Churfirsten © A. Heim gemeinfrei

Die Churfirsten bestehen – je nach Zählung – aus sieben bis dreizehn Gipfeln, die zusammen eine 10 km lange Bergkette mit mehrfach unterbrochenem First bilden. Die Gipfelhöhen liegen bei 2200-2300 m ü. M.. Sie gehören zu den Appenzeller Alpen, welche den Abschluss der Westalpen bilden.

Die Gesteine sind Sedimente vom Nordrand der Tethys, dem Ozean im Mesozoikum zwischen Europa und Afrika. Als die beiden Kontinente durch tektonische Kräfte aufeinanderprallten, verschwand der Ozean allmählich. Die Alpenbildung war voll im Gang.

Geologisches Profil beim Chäsererugg Churfirsten © Heim 1917

Geologisches Profil beim Chäsererugg Churfirsten © Heim 1917

Geologisch gehören die Churfirsten zum Helvetikum. Die Säntisdecke, die im Osten fast 2 km mächtig ist und die ganze Schichtfolge von Seewerkalk (obere Kreide) bis zum Dogger (Jura) aufweist, ist die oberste Decke. Im Westen beim Leistkamm liegen die Kreideschichten der Säntisdecke direkt auf der Mürtschendecke, die denselben stratigrafischen Aufbau hat.

Die Säntisdecke fällt flach nach Norden ein. Nördlich der Selamatt taucht sie in die Wildhauser Mulde und bildet dann noch weiter nördlich das stark verfaltete Alpsteinmassiv mit dem Säntis als höchsten Gipfel.

Auf dem Schär, Selun, Hinderrugg, Chäserrugg sowie Gamser Rugg steht der Seewerkalk an. In diesem liegen, besonders am Fuss des Seluns, viele Höhlen. Auf Zuestoll und Frümsel steht der gut verkarstungsfähige Schrattenkalk an. Dieser bildet auch die Oberfläche aller Täler (Kare) zwischen den Bergrücken.

So kam es zu einem ausgedehnten Höhlensystem in den Churfirsten, von dem im nächsten Beitrag die Rede sein soll.

2 Kommentare »

Sep19

Wenig Anstrengung und viel Erlebnis verspricht die einfache Rundwanderung am Monte Carasso, dem Hausberg von Bellinzona. Die von der Curzùtt-S. Barnàrd-Stifftung gebaute Hängebrücke ist 270 m lang und wiegt 50 Tonnen. Dabei hängt sie 14 Meter durch, was zu einer Steigung von 24 Prozent an ihren Enden führt. Sie vermittelt Blicke in die Sementina Schlucht und Kribbelgefühle im Bauch.

Tibetische Hängebrücke am Monte Carasso bei Bellinzona © Ticino Tourismus

Tibetische Hängebrücke am Monte Carasso bei Bellinzona © Ticino Tourismus

Die Brücke ist mit der Seilbahn erreichbar, welche von Monte Carasso nach Curzùtt fährt. Curzùtt ist ein antikes und charakteristisches Hügeldorf. Es ist für seine aufwendig restaurierte, historische Baustruktur bekannt. Die alte Siedlung beweist, dass die Menschen früher die höheren Lagen zur Mogadinoebene bevorzugten. Der Ausflug führt weiter zur kleinen romanischen Kirche San Bernardo mit ihren wertvollen Fresken aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Heute wirkt sie einsam, früher war sie fester Bestandteil des Alltagslebens der Siedlung Curzútt.

1. Von Curzùtt (Monte Carasso) Rundwanderung zur Hängebrücke. 2. Wanderung von Monte Carasso Endstation Mornera nach Capanna Albagno, Alpe Arami, Bedretto zurück nach Bellinzona

1. Von Curzùtt (Monte Carasso) Rundwanderung zur Hängebrücke. 2. Wanderung von Monte Carasso Endstation Mornera nach Capanna Albagno, Alpe Arami, Bedretto zurück nach Bellinzona

2 Rundwanderungen vom Monte Carasso aus.

2 Rundwanderungen vom Monte Carasso aus.

Geologie

Auch in Punkto Geologie ist das Bellinzonese eine interessante Sache. Vom Monte Carasso geniesst man einen uneingeschränkten Ausblick auf die Südalpen und auf die Magadino-Ebene, wo man den Verlauf der Insubrischen Linie weiss. Es ist eine scharfe Trennlinie zwischen der schwach metamorphen afrikanischen Kruste der Südalpen und der stark metamorphen europäischen Kruste der Alpen. Diese strukturelle Trennlinie, bzw. tektonische Störzone ist besonders im Tessin “gut sichtbar”, nämlich durch das steile Abfallen der Gesteinsschichten am nördlichen Rand der Magadino-Ebene, während die Gesteinsschichten der Berge im Süden flach einfallen.

Penninische Decken Tessin, Insubrische Linie und Südalpen

Penninische Decken Tessin, Insubrische Linie und Südalpen

Die Rundwanderung am Monte Carasso liegt in den Tessiner Gneisen. Es sind stark metamorphe Gesteinspakete der Penninischen Wurzelzone, d. h. Material des europäischen Kontinentalrandes. Wandert man von Mornera der Endstation der Seilbahn Monte Carasso Richtung Norden kann man bei Alpe Arami im Bedretto Tal Aufschlüsse von Eklogiten und Peridotiten, eingebettet in Gneisschichten, finden.

Granat Eklogit © Public Domain

<Granat Eklogit © Public Domain

Diese Gesteine stellen Hochdruckmetamorphe Ultramafitite aus der Tethys dar. Es sind Zeugen einer sehr komplizierten Entstehungsgeschichte sowohl petrologisch wie tektonisch. Man nimmt für die Entstehung dieser Gesteine Tiefen von mehr als 400 km an.

Eine zweitägige Geologie-Wanderung ist von Bellinzona aus möglich:
→ Mit der Seilbahn Monte Carasso zur Endstation Mornera (1346 m)
→ Wandern zur Capanna Albagno (1867 m) mit Übernachtung. Sehr schöne Aufsicht auch auf die Insubrische Linie!
→ Am nächsten Tag ca. 3 km bis zur Alpe Arami mit den Eklogit-Peridotit-Aufschlüssen. Weiter talwärts nach Bedretto und mit dem Bergtaxi zurück zum Bahnhof Bellinzona.

Viel Vergnügen!

Curzútt und die tibetische Brücke “Carasc”
Ponte tibetano “Carasc”
Ticino Ausflüge

Kommentar schreiben/lesen

Jul04

Das Greina Alta Trekking führt von Disentis nach Vals. Man durchquert eine alpine Region mit 3 SAC Hütten, 3 Kulturen und 3 Sprachen und steht im Banne von 3 mächtigen Dreitausendern: Piz Medel, Piz Vial und Piz Terri. Hier ist die Biodiversität besonders reich, die Landschaft besonders still und mystisch und der Widerstand gegen das geplante Wasserkraftwerk mit Stausee in der Greina von 1948/49 und 1985 war besonders erfolgreich. 1996 wude die Greinaebene wegen ihrer aussergewöhnlichen Vielfalt ins Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung aufgenommen, den Schritt zum Adula Nationalpark mit der Greina als Herzstück schaffte sie 2016 allerdings nicht.

Greina von SW © Adrian Michael: CC BY-SA 3.0 →https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2567392

Greina Hochebene © Adrian Michael: CC BY-SA 3.0

Der Greinapass wurde bereits während der Bronzezeit vor rund 4000 Jahren begangen. Für die Römer war er, zusammen mit dem Lukmanierpass, Durchgangs- und Handelsroute und im Mittelalter wurde er als Saumpfad benutzt.

Der Zugang ins Gebiet verspricht Spannung und Abwechslung, sei es durch die von Gletschern geprägten Bergtäler, die Wasserfälle, die farbenfrohe Alpenflora, die hellen und dunklen Gesteine und die versumpften Abschnitte mit mäandrierenden Bächen und der einmaligen Tundralandschaft.

Ebenso eindrücklich ist die Geologie: Hier treffen sich Gesteine des Gotthardmassivs mit Sedimenten des Helvetikums und teils stark metamorphen Tiefseesedimenten aus der Serie der Bündnerschiefer und Flysche. Ins Auge springen die hellen Dolomite und Rauhwacken rund um den Greinapass.

Für Interessierte → Geologische Wanderung in die Greina

Kommentar schreiben/lesen

Apr18

In vielen Religionen symbolisiert das Ei neues Leben oder Wiedergeburt. Im alten Ägypten, in Phönizien und in Persien galt das Ei als Ursprung der Welt; alles Leben schlüpfte aus dem mystischen Ei, das vom Himmel fiel. Im alten Rom und in Griechenland wurden während der Frühlingsfeste Eier bemalt oder gefärbt und als Geschenke an Freunde übergeben. Griechische und ägyptische Tempel wurden während der Frühlingsfesttage mit Eiern geschmückt und die Tag- und Nachtgleiche im Frühling markierte den Beginn des neuen Jahres.

Ostereier, © Gytha69 / CC BY 2.0 Lebacher Ei, © LoKiLeCh / CC BY-SA 3.0

v.l.n.r.: Ostereier; “Lebacher Ei”

In der Geologie ist das “Lebacher Ei” weltberühmt geworden. Es sind Geoden aus Toneisen, die bis zu 40 auf 15 cm gross sein können und sich in den Schichtfolgen des Perms finden. Sie enthalten Versteinerungen von Tieren und Pflanzenm, die vor zirka 290 Millionen Jahren am Ende des Erdaltertums in einem grossen Süsswassersee lebten, der auf Grund der einstigen Ausdehnung als Rümmelbach-Humberg-See bezeichnet wird. Der 2010 angelegte Rümmelbach-Humberg Wanderweg geht über eine Strecke von 3,5 Kilometern durch diese Ablagerungen.

Der Ursprung dieser Toneisensteine bildet immer eine organische Substanz wie Kot, Krebse, Fische, Amphibien und Pflanzen oder die Zweige der ersten Koniferen. Diese fielen damals in den weichen Schlamm des Meeresbodens, der mit den Mineralien des durch Regen angespülten Magmas der permischen Vulkane angereichert war und bildeten dort die Toneisensteine. So wuchs z. B. um einen Koprolithen (Kotballen) ein Eisenkern aus Siderit, der zum Rand hin mit Ton ersetzt wurde; daher der Name Toneisenstein.

Die “Lebacher Eier” erfreuen sich unter Paläonthologen und Sammlern grosser Beliebtheit, weil darin häufig Fische, kleine Saurier oder grössere Pflanzenteile konserviert sind.

Kommentar schreiben/lesen

Nov01

Die «Chöpfi» ist ein Aufschluss von Sandstein aus der Oberen Süsswassermolasse. Sie besteht aus verschiedenen Ausgangsgesteinen wie Mergel, vereinzelten Nagelfluhbändern und Sandstein. Der Sandstein bei der Chöpfi entstand vor rund 15 Millionen Jahre aus tertiären Ablagerungen. Das Besondere an dieser Stelle sind die auffälligen Sandknauer, die wie Köpfe aus dem Boden herausragen. Bei der Ablagerung wurden die einzelnen Sandkörner mit kalkigem Ton oder mit härterem Kalk verbunden. Im Laufe der Jahrmillione verwitterte der Sandstein; die weicheren Stellen erodierten und wurden ausgeschwemmt, die härteren bildeten die Köpfe, die dem Ort den Namen gaben.

Chöpfi in Winterthur © wintipix.com

Seit Generationen ist die Chöpfi ein beliebtes Ausflugsziel am Stadtrand von Winterthur. Die Chöpfi erreicht man z.B. vom Ausgangspunkt Schützenweiher auf einem gemütlichen 1 1/2 stündigen Spaziergang oder direkter vom Strickhof Wülflingen.

Kommentar schreiben/lesen



Die Lösung

Archiv