Aug07

Wer kennt sie nicht, die Parseierspitze mit 3036 m der Höchste, gefolgt vom Dachstein und der Zugspitze, oder das Birnhorn und die vielen Anderen!

Die Südwand, der Ostgrat und die Nordostwand der Parseierspitze © Cactus26 eigenes Werk, CC BY-SA 3.0

Die Südwand, der Ostgrat und die Nordostwand der Parseierspitze © Cactus26 eigenes Werk, CC BY-SA 3.0

Die Nördlichen Kalkalpen erstrecken sich über 500 km vom Rheintal bis Wien und sind bis zu 50 km breit. Sie sind ein geologischer Abschnitt der Ostalpen und grenzen im Süden an die Grauwackenzone, die ihre geologische Unterlage bildet. Während der alpinen Gebirgsbildung wurden sie über die Zentralalpen auf die nördlich gelegene Flysch- und Molassezone geschoben und sind somit ein typisches Deckengebirge.

Nördlichen Kalkalpen und Grauwackenzone hier hellblau markiert (Ostalpines Mesozoikum © gemeinfrei)

Geologische Skizze der Alpen mit den Nördlichen Kalkalpen und der Grauwackenzone (Ostalpines Mesozoikum), hellblau markiert © gemeinfrei

Die Deckeneinteilung der Nördlichen Kalkalpen © steinmann.uni-bonn.de

Die Deckeneinteilung der Nördlichen Kalkalpen © steinmann.uni-bonn.de

Im Wesentlichen bestehen sie aus Gesteinen des Mesozoikums aus der Tethys. Markant ist die Ausbildung der alpinen Trias mit dem Wettersteinkalk, den Lunzer Schichten, dem Hauptdolomit und dem Dachsteinkalk.

Von Norden her steigen die Kalkalpen in die bewaldeten Kalkvoralpen in Oberösterreich und Niederösterreich und weiter in die felsigen Kalkhochalpen. Diese sind stark verkarstet und wenig vergletschert. Nur im mittleren Teil der Nördlichen Kalkalpen haben Dachstein (2995 m) und Hochkönig (2941 m) und im äussersten Westen die Schesaplana (2965 m) Gletscher. Eine Einteilung der Nördlichen Kalkalpen wird nach den Bundesländern getroffen, von Westen nach Osten: Nordtiroler Kalkalpen, Salzburger Kalkalpen, Oberösterreichische Kalkalpen und Steirisch-niederösterreichische Kalkalpen. Hier lässt es sich wunderbar wandern.

Wandern in der Nationalparkregion
→ Die nördlichen Kalkalpen

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