Jun09

Je nach Sorte nennt man sie “Schwarze Diamanten” oder “weisses Gold”! Finden tut man sie von Juli bis März auch im schweizerischen Mittelland auf kalkhaltigem bis mergeligem Untergrund.

Und damit es nicht allzu schwierig wird, hilft folgender Ausschnitt aus Wilhelm Busch’s Der heilige Antonius von Padua aus dem Jahre 1870:

Der heilige Antonius, so wird berichtet,
Hat endlich ganz auf die Welt verzichtet;
Ist tief, tief hinten im Wald gesessen,
Hat Tau getrunken und Moos gegessen,
Und sitzt und sitzt an diesem Ort
Und betet, bis er schier verdorrt.
Er sprach: »Von hier will ich nicht weichen,
Es käm’ mir denn ein glaubhaft Zeichen!«

Und siehe da! – Aus Waldes Mitten
Ein Wildschwein kommt dahergeschritten,

Trüffelschwein
Das wühlet emsig an der Stelle
Ein Brünnlein auf, gar rein und helle,
Und wühlt mit Schnauben und mit Schnüffeln
Dazu hervor ein Häuflein Trüffeln. –
Der heilige Antonius, voll Preis und Dank,
Setzte sich nieder, ass und trank
Und sprach gerührt: »Du gutes Schwein,
Du sollst nun ewig bei mir sein!«

….. und ich will hoffen, dass mich die Lösung via Kommentar erreichet :-)!

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2 Kommentare

  1. Juni 9th, 2015, 17:56
    tanya sagt

    Trüffel

  2. Juni 9th, 2015, 20:37
    zebra sagt

    Danke für die Antwort! Ja es sind schwarze und weisse Trüffel.
    Noch etwas Hintergrundwissen zu den Edelfrüchten. Trüffel spriessen nicht wie andere Pilze einfach aus dem Boden. Bodenbeschaffenheit, Belüftung, Sonnenscheindauer und die richtigen Wirtspflanzen spielen eine entscheidende Rolle für ihr Gedeihen. Trüffel sind in der ganzen Welt verbreitet auch in der Schweiz. Zu den grössten Produzenten zählen Frankreich, Italien und Neuseeland. Von den 60 Trüffelarten werden die meisten als kulinarisch minderwertig angesehen. Die verschiedenen Arten unterscheiden sich meist in der Stärke ihres Aromas. Als “König der Trüffel” wird der weisse Trüffel aus dem Piemont bezeichnet. Bis zu 10‘000 Franken kostet ein Kilo von diesem “weissen Gold”. Der schwarze Trüffel oder “schwarze Diamant” ist etwas günstiger, kostet aber immer noch mehrere tausend Franken pro Kilo. Aufgrund ihrer Kostbarkeit werden die Edelknollen eher als würzende Zutat verwendet und selten in grossen Mengen. Weisse Trüffel finden ihre Verwendung in der Aromatisierung von verschiedensten Gerichten. Schwarze Trüffel werden ab und zu auch als eigenständiges – wenn auch sündhaft teures – Gericht serviert.

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Die Lösung

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