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Schachtelhalme mögens gerne feucht. Sie gibt es schon seit über 300 Millionen Jahren.Als lebende Fossilien werden Lebewesen bezeichnet, deren Bauplan vor sehr langer Zeit angelegt wurde und der sich nur geringfügig verändert und an neue Umweltbedingungen angepasst hat. Ein uns allen vertrautes lebendes Fossil aus der Pflanzenwelt ist der Ginkgo-Baum, der an dieser Stelle schon vorgestellt wurde.

Genauso bekannt dürften Schachtelhalme sein, die zu den Farnen gehören. Heute gibt es nur noch wenige dieser einst artenreichen Gruppe. Klassische Schachtelhalme kennt man fossil bereits aus dem Devon vor 375 Millionen Jahren. Kalamiten waren baumartige Schachtelhalme, welche im Karbon- und Permzeitalter riesige Wälder bildeten, welche eine wichtige Grundlage für die Steinkohlevorkommen bildeten. Kalamiten konnten bis 30 m hoch wachsen mit Stammdurchmessern von gegen einem Meter; die Stämme waren verholzt.

Schachtelhalme verbreiten sich über Rhizome und Sporen und bevorzugen feuchte Standorte. Eine weitere Bezeichnung lautet Zinnkraut. Schachtelhalme wurden früher im Haushalt als Scheuermittel verwendet, da sie in den Zellwänden Silicium einbauen.

Was für weitere natürliche Hausmittelchen kennen Sie noch?

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