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Stein-Pokal, der an den Swiss Music Awards vergeben wird. Quelle: www.swissmusicawards.chEr sieht aus wie ein Stück „Bsetzistein“, ist aber aus Beton gegossen – der begehrte „Stein“, der als Pokal am Freitag bei den 7. Swiss Music Awards vergeben wird. Im Beton steckt aber sehr wohl „Stein“.

Bei der Produktion von Beton wird eine Gesteinskörnung mit einem Bindemittel und Wasser gemischt. Als Bindemittel dient häufig Zement; das Wasser wird beim Abbinden chemisch gebunden. Im Pokal-Stein stecken feine Sandkörner, damit die Struktur homogen erscheint.

Beton bietet den Vorteil, dass die Rohstoffe relativ günstig sind, praktisch in jedem Land vorhanden sind und sich das Material fast beliebig formen bzw. giessen lässt. So erstaunt es nicht, dass Beton der am häufigsten verwendete Baustoff auf der Welt ist. Schon die Römer haben gebrannten Kalk, Gips und Wasser gemischt für ihre Bauwerke (z.B. Pantheon in Rom), die bis heute stehen.

Ich habe mich gefragt, wieso an den Swiss Music Awards ein Betonklotz als Stein getarnt vergeben wird. Vielleicht um zumindest als Newcomer den Durchbruch zu schaffen und so richtig einzuschlagen? ;-)

Hätten Sie gerne einen grauen Betonklotz als Pokal?

P.S. Und wer gerne mehr über SMA im Sinne von schwach- und mittelradioaktive Abfälle erfahren will, besucht vom 26. bis 30. März den TimeRide an der AMA in Aarau.

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