Jan03

Grüner Kachelofen mit OfenbankÜber die Feiertage bin ich gerne auf der Bank eines Kachelofens gesessen – draussen war’s grau und kalt, drinnen gemütlich warm. Hier treffen die Elemente aufeinander – Holz und Luft sorgen für Feuer und Wärme und der Stein speichert die Wärme und gibt sie an den Raum weiter.

Aber nicht alle Steine eignen sich für den Ofenbau. Neben den klassischen Kacheln, die innen mit Schamotte ausgekleidet sind, sind vor allem Specksteinöfen begehrt. Das dichte, metamorphe Gestein speichert sehr lange die Wärme. Auch vulkanische Basaltgesteine, die selber aus dem Feuer geboren wurden, geben gute Ofensteine ab.

Die Wärmespeicherkapazität von Gesteinen zeigt sich auch andernorts. Sonnige Hänge mit steinigem Untergrund können selbst in kühleren Gegenden den Weinbau ermöglichen, da sich die Steine stärker erwärmen und ihre Wärme wieder abstrahlen.

Vielleicht haben Sie auch auf Ihrem Raclette-Grill eine Steinplatte?

Selbst die Tiere wissen die gespeicherte Energie zu schätzen und nutzen – oder haben Sie schon mal gesehen, dass sich Eidechse und Schlange lieber ins Gras legen als auf einen schön warmen Stein?

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2 Kommentare

  1. Januar 4th, 2012, 09:02
    Grammel Peter sagt

    Tiere sind eben klug, viel klüger als Menschen. Auch ich sitze gerne auf einem aufgewärmten Stein. Früher befand sich ja in jeder Stube einen Kachelofen. Ich fand das immer herrlich, nach dem Schlitteln auf die warme «Cholscht» zu sitzen. Gut, heute können wir uns ja auf den Fussboden setzen, falls man Bodenheizung und einen Stein- oder Plattenboden hat.

  2. Januar 8th, 2012, 13:09
    drea sagt

    @ Peter Grammel: Fussbodenheizung ist ja schon okay, aber halt leider nie so gemütlich wie ein Ofen…

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