Dez07

Die Erde saust mit rund 30 Kilometern pro Sekunde wie ein Geschoss durch’s Weltall und dreht sich gleichzeitig um ihre eigene Achse. Und auf der Erde bewegen sich auch noch die Kontinentalplatten; wie gigantische Inseln schippern sie auf dem zähflüssigen Erdmantel, stossen zusammen, schrammen aneinander vorbei oder entfernen sich von einander. Und das mit Geschwindigkeiten zwischen 1 bis gegen 20 Zentimeter pro Jahr.


So lag die „Schweiz“ vor rund 300 Millionen Jahren noch irgendwo in Äquatornähe.

In den Knautschzonen, wo Kontinente zusammenstossen entstehen Gebirge und Meere verschwinden. So haben wir die Alpen der Kollision von Europa und Afrika zu verdanken und das Mittelmeer wird in zig Millionen Jahren verschwunden sein, die Äolischen Inseln ein Teil der Alpen und die Ferienfahrt ans Meer eine deutlich längere Reise.

Kommen sich zwei Kontinente zu nahe, beschimpfen sie sich erst mal bevor sie dann plötzlich prügelnd ihre Stellung verteidigen – dieses Gerangel äussert sich für uns in Form von Erdbeben; aufgestaute Spannung wird ruckartig abgebaut. Innerhalb der Kontinente verändert sich dabei kaum etwas, da geht es viel gemütlicher und ruhiger zu und her.

Mehr über die Reise der Schweiz erfahren Sie >> hier in der Zeitreise.

Wenn Sie beeinflussen könnten, in welche Richtung die Schweiz mit dem Europäischen Kontinent wandert, in welche Breitengrade sollte die Reise gehen? Nach Norden ins Kühle, nach Süden in die Wärme oder passt’s vielleicht eh so wie’s ist?

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3 Kommentare

  1. Dezember 10th, 2010, 11:50
    Patrick sagt

    Für mich klar! Eindeutig in den Süüüüüden :)

  2. Dezember 15th, 2010, 10:43
    Alois sagt

    Wir waren gestern in der Ausstellung focusTerra im Lichthof der ETH Zürich, Departement Erdwissenschaften (Sonneggstrasse 5). Dort wurde uns die der Reise der Kontinentalpolatten auch erklärt. Spannend war auch der Besuch des Erdbebensimulators. Lohnt sich! (http://www.focusterra.ethz.ch/museum/simulator).

  3. Dezember 22nd, 2010, 15:54
    Alois sagt

    Zufällig gesehen: In der Zeitschrift «umwelt» des Bundesamts für Umwelt findet sich ein Beitrag über einen Besuch im Erdbebensimulator.

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