Der Slogan auf der Werbepostkarte für das Festival „erlebnis geologie“ vom 7.–9. Juni hat mich aufs heutige Thema gebracht. Auf der Postkarte sieht man einen Steinbock und die Frage „Bock auf Steine?“. Ich finde das Wortspiel total passend. Zudem, Berge sind Geologie und der Steinbock gehört heute selbstverständlich zu einer Bergwanderung. Das war nicht immer so. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Steinbock im Alpenraum ausgerottet, seinen imposanten Hörnern wurden allerhand Kräfte zugedacht. Der italienische König hielt sich noch ein Rudel für die Jagd, doch er wollte keine seiner Tiere auf Anfrage zur Wiederansiedlung abgeben. 1911 war es dann trotzdem so weit. Die ersten Tiere aus der Zucht von illegal beschafften Jungtieren konnten in die Alpen entlassen werden. Heutzutage sind die Steinböcke über den gesamten Alpenkamm wieder heimisch. Steinböcke sind gute Kletterer. Ihre Hufe haben aussen eine harte Schale und innen haftende, weiche Ballen. Damit können sie problemlos sehr Steile Wände durchklettern.
Übrigens, das Alter eines Steinbockes lässt sich nicht anhand der Knoten am Gehörn ablesen sondern an den Jahrringen, die auf der inneren Krümmung des Horns besser erkennbar sind; meist bilden sich pro Jahr nämlich gar zwei Knoten.
Keine Angst, ich werde jetzt nicht in die Biologie abrutschen und nacheinander über Steinadler, -marder, – kauz, -huhn, -beisser (ein Fisch) etc. berichten.
Erzählen Sie mir dann von Ihrem Besuch bei erlebnis geologie – welchen Event haben Sie besucht?













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